Nachdem ich mir nun vorgestern die neue Produktion von Herr der Ringe Regisseur Peter Jackson “District 9″ angeschaut habe, kann ich nur wie schon in der Überschrift sagen:” Der Hammer!”.
Entgegen der Erzählungen des ein oder anderes Miesepeters, hat mir der Film sehr gut gefallen und wirklich überzeugt auch wenn man durch die ersten Minuten, die eher an einen Dokumentarfilm erinnern, nicht sehr gut eingeleitet wird. Ziemlich schnell geht es danach jedoch los und ein actiongeladener, grafisch sehr gut umgesetzter und teilweise auch kritisierender Film, der sogar den ein oder anderen Lacher bereithält, beginnt.
Die Aliens sind keine ET-Doubles und passen nicht in das Alien Klischee, klein, grün und glibschig. Auf den ersten Blick wirken sie dreckig, wild, sehr, sehr abstrakt und aggressiv, jedoch kommt mit der Zeit auch ihre sympatische und liebenswürdige Seite zum Vorschein. Besonders der Umgang des “Alien-Hauptdarstellers” Christopher mit seinem Sohnemann zeigt durchaus menschliche Züge. Äußerlich würde man so nebenbei gesagt nicht denken, dass sie technologisch so weit entwickelt sind.

Oha, ich muss ganzschön aufpassen, nicht zu viel zu verraten…:-D
Ein spannungsgeladener Wettlauf gegen das MNU(Institut, dass sich mit der Vereinigung von Menschen und Aliens beschäftigt, jedoch eigentlich nur hinter der Technologie her ist) beginnt als sich der zu einem Alien entwickelnde ursprüngliche Leiter der geplanten Umsiedlung Wikus van der Merve mit Christopher zusammen tut. Christopher verspricht ihm ihn von der Verwandlung zu befreien, wenn sie es auf das Mutterschiff schaffen, dass über Johannisburg schwebt. Dazu brauchen sie jedoch einen vorher konfiszierten Gegenstand, den es nun gilt mit Hilfe von Christopher wiederzubesorgen. Viel Action, Geballer, Gefahre, Gejage und unglaublich gut animierte Scenen machen den Film zu einem echten Erlebnis.
Zum Nachdenken regt das Verhalten der Menschen gegenüber den Aliens und zu dem “mutierenden” Wikus an. Man forscht eifrig an Möglichkeiten die fortschittlichen Alienwaffen benutzen zu können, nutzt die Aliens aus wo es nur geht ohne ihnen jegliche Rechte zukommen zu lassen. Keiner scheut sich einen der “Schrimps” umzubringen, simpel zu erschießen. Als Wikus van der Merve anfängt sich körperlich zu verändern, gilt er selbst für seine früheren Mitarbeiter nicht mehr als Mensch sondern als Versuchsobjekt und Schlüssel zur Alientechnologie, was ihn zu einem begehrten “Objekt” macht. Als ihm droht auseinandergeschnibbelt zu werden flieht er und muss sich verstecken.
Als Abschluss meiner Rezension nur eine dicke, fette Empfehlung und ein klares “Daumen hoch” zu diesem Film.
Ich hoffe ich hab nicht zu viel verraten;)
Viel Spaß beim Schauen!


